Der Leitfaden Partizipatives Budget entstand 2022/23 als Kooperation zwischen dem Verein Urban Equipe und der Stiftung Risiko-Dialog im Rahmen einer Förderung des innoBooster Swiss Smart Cities.

Mit dem Leitfaden möchten wir die Erfahrungen mit Partizipativen-Budget-Prozessen in der Schweiz aufarbeiten und in attraktiver, spielerischer Form zugänglich machen. Dazu haben wir unser Wissen aus den Prozessen «Quartieridee Wipkingen» (2020/21) und «Stadtidee» (2021/22), wo wir beide direkt involviert waren, aufgearbeitet und mit den Erkenntnissen weitere Prozesse, z.B. in Lausanne («Budget participatif») und in Luzern («Quartiereffekt») abgeglichen.
Die Erkenntnisse wurden im Februar 2023 auf dieser Seite publiziert. Zielpublikum sind primär Gemeinden, welche die Einführung eines partizipativen Budgets prüfen. Durch die Beantwortung einer Reihe von Fragen wird ein massgeschneiderte Empfehlungstext für Rahmenbedingungen und Prozessdesign eines partizipativen Budgets generiert. Dabei werden die grössten bekannten Herausforderungen angesprochen und mögliche Widersprüche bspw. im Prozessdesign in unterhaltender Weise angesprochen.
Die Aufarbeitung der Learnings haben gezeigt, dass die Erfahrungen aller bisher durchgeführten Prozesse sehr ähnlich sind. Der Leitfaden möchte für konkrete Aspekte Aufmerksamkeit schaffen indem einzelne im Leitfaden vorgeschlagene Lösungen konkret erprobt werden. Zusätzlich soll bei Bedarf auch eine grundsätzlichere Auseinandersetzung mit dem Instrument «Partizipatives Budget» gefördert werden.
Der Leitfaden bildet eine Momentaufnahme der aktuellen Erkenntnisse vergangener Projekte in der Schweiz. Um die Diskussion weiterzutreiben wurde ergänzend zum Leitfaden auf gemeinsamer.space, der auf Decidim basierender Vernetzungs- und Projektplattform der Urban Equipe, ein Feedback- und Diskussionsraum aufgeschaltet.